Glossar
BPR Business Process Reengineering

Grundlegende Neustrukturierung und Modellierung von Geschäftsprozessen und der sie unterstützenden Technologien, durch die eine Steigerung der Leistungsfähigkeit des Unternehmens in Quantensprüngen erreicht wird. Das radikale Vorgehen erfordert eine ausgeprägte Top-Down-Ausrichtung und die Betrachtung der Wertschöpfungskette unter Effektivitätskriterien.

CRM Customer Relation Management

"CRM ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Unternehmensfuehrung. Er integriert und optimiert Abteilungsuebergreifend alle kundenbezogenen Prozesse in Marketing, Vertrieb, Kundendienst sowie Forschung & Entwicklung. Dies geschieht auf der Grundlage einer Datenbank mit einer entsprechenden Software zur Marktbearbeitung und anhand eines vorher definierten Verkaufsprozesses.

Zielsetzung von CRM ist dabei die Schaffung von Mehrwerten auf Kunden- und Lieferantenseite im Rahmen von Geschäftsbeziehungen."

  Dokumentenmanagement

Organisation einer intelligenten Archivierung, (Versions-)Verwaltung, Indexierung und Rechercheunterstützung von Dokumenten.

ERP Enterprise Resource Planning

Enterprise Resource Planning (ERP) bezeichnet im allgemeinen Softwarelösungen, die den betriebswirtschaftlichen Ablauf, sei es nun im Bereich Produktion, Vertrieb, Logistik, Finanzen, Personal usw., steuern und auswerten. Durch die einheitliche Verknüpfung dieser einzelnen Bereiche ist eine ERP-Lösung ein sinnvolles Controlling- und Steuerungsinstrument zur Unterstützung von Unternehmensentscheidungen.

Richtete sich anfänglich der Fokus solcher Lösungen auf rein innerbetriebliche Abläufe, geht die Entwicklung inzwischen verstärkt hin zu Koordination, Steuerung und Auswertung von außerbetrieblichen Geschäftsprozessen. In diesem Kontext entstanden neue Softwaremodule wie z.B. SCM=Supply Chain Management oder CRM=Customer Relationship Management.

SCM Supply Chain Management

Planung, Steuerung und Optimierung des Geld-, Daten- und Materialflusses der Versorgungs- bzw. Wertschöpfungskette über alle Stufen von der Rohstoffgewinnung, über Produktions- und Logistikstufen bis hin zum Absatz an den Endverbraucher.

SCM verfolgt das Ziel, Lieferzeiten zu verkürzen und Bestände abzubauen, um in allen relevanten Prozessen die Wertschöpfung zu erhöhen. Notwendig ist ein kompletter Überblick über alle logistischen Netzwerke, eine Leistungsbemessung der einzelnen Schritte und ein hohes Mass an Zusammenarbeit.

SFA Sales Force Automation

Der Schwerpunkt der SFA-Lösungen liegt heute in der Unterstützung der Mitarbeiter im Außendienst. Diese erhalten ein Werkzeug an die Hand, um schnell und zielgerichtet auf die ständig wachsenden Anforderungen ihrer Kunden reagieren zu können.

SFA-Lösungen helfen heute aber auch dem Vertriebsmanagement, Vertriebsprozesse und -projekte zu steuern und zu koordinieren. Sie beschleunigen alle Abläufe vom ersten Kundenkontakt über die Auftragsverwaltung bis zu Lieferung und Service. Vertriebsmitarbeiter erhalten jederzeit und überall den Zugang zu aktuellen Informationen über Produkte, Preise und Konfigurationen sowie Kundenprofile und Auftragshistorien.

  Workflow

Informations- und Kommunikationssystem, das die Teamarbeit mit festgelegten Regeln und Methoden bei stark strukturierten und arbeitsteiligen Abläufen unterstützt.